Rück- und Ausblicke

Hessentagsfestzug am 29. Mai 2016 in Herborn

Unter dem Motto „Sinn – Schmelztiegel der Kulturen“ hat der Förderkreis Sinn e.V. eine Projektgruppe aus interessierten Bürgern, Vereinsvertretern und Unternehmensvertretern gebildet, die am Hessentagsfestzug in Herborn teilgenommen hat.



Der Schmelztiegel im Wappen der Gemeinde Sinn verdeutlicht die dort traditionell ansässigen Metall – und Gießereibetriebe. Er steht auch für den Zuzug der Menschen, die dort Leben und Arbeiten. Aus etwas unstetem und flüssigem wird etwas Festes und Beständiges. Sinn ist eine Industriegemeinde vor den Toren Herborns. Die Eisenerz- vorkommen an Lahn, Dill und Sieg begründeten die Metallindustrie, diese prägt heute die Region.
In 70 Jahren Hessen fanden in Sinn zunächst Heimatvertriebene Arbeit und Wohnung, vornehmlich bei der ehemaligen Firma Haas & Sohn, deren Heiz – und Kochgeräte weltweit vertrieben wurden. Es folgten Gastarbeiter aus Südeuropa und der Türkei, sowie Spätaussiedler aus Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion.  Durch den Strukturwandel verschwanden im Dillgebiet und auch in Sinn die großen alten Hüttenwerke. Heute dominiert die Metall – und Elektroindustrie mit zum Teil hochspezialisierter Fertigungstechnologie. Diese Betriebe bieten hochwertige Ausbildungsplätze und das Duale Studium in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mittelhessen an. Wir stellen das Symbol des Schmelztiegels mit den jungen Mitwirkenden als zukunftsweisend dar.







Fußgruppe zeigte Auszubildende aus Sinn in Berufskleidung, aus der Beschreibung der Tätigkeiten bildete sich der Schriftzug
„70 Jahre Hessen“



Der Motivwagen stellte einen Gießtiegel mit darunter stehendem Formkasten dar, der von zwei Gießern bedient wurde eine Glocke der Glockengießerei Rincker aus Sinn befand sich ebenfalls auf dem Wagen.




Im verlauf des Festzuges wurde eine Sinner Glocke von Sinns Bürgermeister Hans-Werner Bender an den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier überreicht.

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