Rück- und Ausblicke

9. Sinner Open Air
mit
Sinn sucht den Superstar 2015“
am Samstag, den 22. August 2015


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Vorberichte

Tolle Stimmen und gute Stimmung bei Ska und Rock

Kristina Fink und Joana Beran teilten sich den Sieg beim diesjährigen Sinner Song Contest

(von Helmut Blecher)

Besser hätte es nicht laufen für das vom Förderkreis Sinn e.V. veranstaltete 9. Sinner Open Air und dem dazu ausgetragenen Wettbewerb „Sinn sucht den Superstar“. Bilderbuchmäßig war am Samstag das Sommerwetter, so dass sich schon zu Beginn des Song Contests um16.30 Uhr viele Zuschauer eingefunden hatten. Acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren diesmal am Start, die durchweg ein beachtliches Niveau in punkto Stimmvolumen und Performancekunst aufwiesen. Am Ende durften sich zwei Gewinner über eine Studiosession und ein Foto-Shooting freuen: Kristina Fink und Joana Beran.



Die achtköpfige Jury, darunter Musiker der Band Skameleon sowie Bürgermeister Hans-Werner Bender, der zuvor mit Fördervereinsvorsitzenden Hans-Joachim Wiegelmann das 9. Sinner Open Air eröffnet hatte, kamen bei ihren Bewertungen gehörig ins Schwitzen, denn nicht nur die Auftritte, sondern auch die Songauswahl der Wettbewerber waren à la Bonheur. Und auch die Conference-technische Allzweckwaffe Klaus Schülert ließ bei seiner Moderation nichts unversucht, um mit seinen launig-humorvollen Ansagen den Teilnehmern das Lampenfieber auszutreiben.

Kathrin Müller aus Haiger eröffnete den Gesangs-Wettstreit mit ihrer Version von Adeles „Make Me Feel My Love“ mit kraftvoller Stimme, der es allerdings noch etwas am Feinschliff fehlte. Auch der nächste Kandidat, der aus Florstadt angereiste Pascal Hertel, ließ keinen Zweifel an seinen noch entwicklungsfähigen vokalen Fähigkeiten. Er verlieh Andreas Gabaliers „Amoi seg mer uns wieder“ eine durchaus ansprechende Note.

Die Solmserin Anna Katharina Keul gab sich rockig mit Queens „Somebody To Love“, ohne sich dabei gänzlich in die stimmlichen Höhen von Freddie Mercurcy aufschwingen zu können. Und bei Costa Pascals Version von 3 Doors Downs Hit „Kryptonite“ hätte es für die Jury etwas mehr Druck und Power in der Stimme bedurft, um den Renneroder ganz vorne zu sehen.

Die jüngste Teilnehmerin, die aus Ehringshausen kommende Chelsea Kosmol, versuchte sich an Adeles „Someone Like You“ und ließ dabei erahnen, dass in ihrer Stimme ein großes Potential steckt, das nur noch einer weiteren Entwicklung bedarf. Auch bei der letzten Teilnehmerin, der ebenfalls aus Ehringshausen stammenden Katharina Rückl, die „Don’t Stop Believin‘“ von Journey vortrug, fehlte es noch am letzten Quäntchen Vokalkunst.

Auch wenn für die Jury alle Teilnehmer recht eng beieinander lag, war schon vor der endgültigen Auswertung klar, dass die mit sattem Timbre auftrumpfende Joana Beran aus Sinn, die KT Tunstalls „Big Black Horse“ vortrug, und die in besten Singer/Songwriter-Manier auftretende Kristina Fink – begleitet von Gitarrist Marius Müller – die Sache unter sich ausmachen würden. Mit einer gefühlvollen Ballade aus eigener Feder hob sich Kristina Fink sich von den anderen Teilnehmern in Stil und Performance ab.

Bis zur Kür der Gewinner und der Verteilung von Sinner Glocken und Urkunden an alle Wettbewerber, legten die Kinder-Zomba-Gruppe des TV Sinn unter der Leitung von Claudia Meinhardt eine kesse Sohle aufs Parkett. Anschließend gaben Vorjahressieger Dave Amoncio, der zuletzt bei der TV-Show „The Voice Kids“ mitwirkte, sowie Fan-Liebling Klaus-Dieter Rauber Hits und Eigengewächse („Mit 50 geht die Post erst richtig ab“) zum Besten.

Das aus WW und LDK kommende Quartett Building Eleven eröffnete ab 19 Uhr die Open-Air-Party mit knackigen Beats und zupackendem Rock und Pop der vergangen Jahrzehnte. Erst mit Skameleon allerdings, die ab 22 Uhr die Bühne am Brunnenplatz erklomm, kochte die Stimmung so richtig auf, feierten und tanzten rund 1000 Zuhörer zum Sound der ultimativen Ska-Band im heimischen Raum.

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