Rück- und Ausblicke

2. Juni 2012 - Konzert: „Heimspiel“
Jördis Tielsch in der ev. Kirche

Himmlische Melodien und irdische Beats in der Evangelischen Kirche

Jördis Tielsch & Band feierten mit Gästen eine berauschende Konzertnacht in Sinn

Sinn (hel). Wow! In Sachen Jördis Tielsch & Band gibt es immer noch Steigerungsmöglichkeiten. Die über 400 Zuhörer, die am Samstagabend den Weg in die Evangelische Kirche gefunden hatte, wurden drei Stunden lang mit himmlischen Klängen beglückt, die zum Abheben einluden. Die Klassik-Performance, die Gitarristin Paulina Monno (13) und Pianistin Paula Fischer im Verbund mit Jördis Tielsch auf den Weg brachten, war dabei ebenso bestechend, wie der von Pop, Jazz und Rock geprägte Auftritt von Jördis Tielsch & Band, die zuvor der Nachwuchssängerin Alicia Glock (14) einen hoffnungsvollen Start im Konzertbetrieb ermöglichten.

Für Jördis Tielsch lässt man sogar den Hessentag in Wetzlar links liegen. Zahlreiche Fans der Sängerin und Violinistin waren extra aus Südhessen nach Sinn gekommen, um sich das vom Förderkreis Sinn anlässlich seines 20-jährigen Bestehens veranstaltete Konzert in der Evangelischen Kirche nicht entgehen zu lassen. Förderkreis Vorsitzender Klaus Gerhard wünschte dem Publikum zu Beginn ein paar schöne Stunden, um sogleich verschmitzt einzuwenden, dass es wohl nicht so viele werden. Glücklicherweise ein Irrtum, denn trotz der harten Kirchenbänke blieb man bis spät in die Nacht auf selbigen sitzen, um sie erst nach der zweiten Zugabe von Jördis Tielsch & Band zu räumen.

Jens Schäfer-Stoll, Band-Bassist und Konzert-Moderator hatte gleich zu Beginn das Vergnügen mit Paulina Monno eine junge Künstlerin vorzustellen, die auf dem besten Weg ist, es nicht nur ihrem Vater Johannes Monno, sondern auch mit Klassik-Gitarristen wie John Williams oder Francisco Tárrega gleichzutun, von dem sie, neben Werken von J.S. Bach und Anton Diabelli ein Stück spielte. Exzellent war ihre Technik, tadellos ihre Spielkunst, die das Publikum verzückte und verblüffte.

Ganz seriös, im Abendkleid, gab sich anschließend Jördis Tielsch auf der Geige im Verbund mit Pianistin Paula Fischer klassisch. Bestens aufeinander eingespielt, zeigten sie mit einer Beethoven-Sonate und vier Stücken von César Franck einen Klangfarbenreichtum, der von einem breit strömenden Melodienfluss und Passagen ruhiger Klanglichkeit als auch leidenschaftlicher Ausbrüche geprägt war.

Abgerundet wurde der erste Teil des Abends mit zwei Pop-Titeln von Damian Rice und Of Monsters And Men („Little Talks“), die von Alicia Glock mit Bandbegleitung auf den Weg gebracht wurde. Für die junge Herbornseelbacherin ein Auftritt, der Erwartungen weckte und daher – wie alle vorherigen Beiträge - mit viel Beifall bedacht wurde.

Der zweite Teil des Abends gehörte Jördis und ihrer wie aus einem Guss aufspielenden Band. So abwechslungsreich wie die Lightshow, die die Bühne im Altarraum in blaues, grünes und rotes Licht tauchte, war auch die Songfolge des Quartetts, die damit wiederum das Publikum in der Sinner Kirche erleuchtete. Jens Schäfer-Stoll zupfte E- und Kontrabass ebenso leidenschaftlich wie Peter Schneider seine Gitarren, und Oliver Zapf streichelte sein Schlagzeug mehr, als dass er es schlug. Die noch sechzehnjährige Jördis rundete mit ihrer warmen, geschmeidigen Stimme und mit ihrem Violinspiel ein Set ab, das sich aus Eigenkompositionen, wie „Alles Glück der Erde“, „Frei wie der Wind“, ‚Der Sommer ist zurück“. „Wenn es Worte gäbe“ und Covers von Sting, Peter Gabriel und Harold Arlens „Over The Rainbow“ in der Version von Eva Cassidy zusammensetzte: „ Ein Song, der gut in die Kirche passt“, wie Jördis befand.

Überirdisch schön war ihr Konzert, berauschend, beglückend war der Abend für die Akteure und ein euphorisiertes Publikum, der erst nach zwei Zugaben mit „Creepin‘ In“ von Norah Jones und Snow Patrols „Chasing Cars“ endete. Anschließend konnte man beim gemütlichen „Sinner Sommerabend“ zwischen Ev. Kirche und der Alten Schule das Konzertereignis reflektieren. Für Speisen und Getränke sorgten die Wanderfreunde Sinn und der Sinner Siedlerinnen-Treff.


[Bild: Helmut Blecher, Dillenburg]


[Bild: Helmut Blecher, Dillenburg]


[Bild: Helmut Blecher, Dillenburg]


[Bild: Helmut Blecher, Dillenburg]


[Bild: Helmut Blecher, Dillenburg]


[Bild: Helmut Blecher, Dillenburg]


[Bild: Helmut Blecher, Dillenburg]


[Bild: Helmut Blecher, Dillenburg]


[Bild: Helmut Blecher, Dillenburg]

Himmlische Melodien und irdische Beats zum 20-jährigen Bestehen des Förderkreis Sinn e.V.

Jördis Tielsch rockt mit Band und Gästen am 2. Juni die Evangelische Kirche in Sinn

(hel). Mit Sinns "Superstar, Jördis Tielsch, feiert der Förderkreis Sinn sein 20-jähriges Bestehen. Himmlische Melodien und irdische Beats stehen an diesem Tag ab 19 Uhr in der Evangelischen Kirche Sinn auf dem Programm. Die 16-jährige Sängerin, Violinistin und Songautorin, die mit ihrer Band, bestehend aus Peter Vanielik (Gitarre), Jens Schäfer-Stoll (Bass, Gitarre) und Oliver Zapf (Schlagzeug), längst über unserer Region erfolgreich ist (u.a. auf Tour mit den Wise Guys), vermag auch im Kirchenraum mit ihrer Musik zu überzeugen.

Die Mischung aus Pop, Rock, Blues, Gospel & Jazz, die Jördis Tielsch und Band vorlegen, hat sich mittlerweile als Marke etabliert und bürgt, wie zuletzt in der Herborner Kulturscheune, für ausverkaufte Konzerte. Während sich die Klangfarbe ihrer Stimme den jeweiligen Stimmungen der vorgestellten Songs perfekt anpasst, lassen ihre Sidemen in Sachen präzisen Timings nichts anbrennen, sorgen für genügend musikalische Seeleneinheiten. Ideale Voraussetzungen, um die diesseitige und jenseitige Welt in der Sinner Kirche hörenswert gut miteinander zu verbinden.


Klassiker und Hits aus dem Pop/Rock-Bereich stehen ebenso auf dem Programm wie eigene Stücke, die das Zeug haben, ebenfalls zu Klassikern zu werden. Mit von der Partie bei diesem himmlischen Musikvergnügen, sind vier junge Nachwuchskünstler. Die Vokalistin Alicia Glock (Herborn-Seelbach, die Pianistin Paula Fischer (Hünfelden) und die Gitarristin Paulina Monno, die es jetzt schon ihrem Vater, dem Haigerer Musikprofessor Johannes Monno, gleichtut, lassen ein Konzert mit Überraschungseffekt erwarten.

Man sollte sich rechtzeitig ein Ticket für diesen etwas anderen Kirchen-Event sichern.

Ab 2. Mai nur im „Sinner Vitrinchen“ in 35764 Sinn, Herborner Straße 8 oder Telefon 02772-53508 oder E-mail: time-line@online.de



s. auch www.joerdistielsch.de

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