Rück- und Ausblicke

Förderkreis übergibt historische Daten an Gemeinde Sinn

-Eheschließungen in 325 Jahren-

Sinn (mit) Welche Ehen wurden in den vergangenen 325 Jahren von Sinner Bürgern geschlossen? Dies war eine seiner selbstgestellten Aufgaben des Sinner Privat-Historiker Karl Metz der seine Freizeit zwischen 1960 bis 1970 hauptsächlich verwendet um im evangelischen Kirchenamt Herborn Auszüge über beurkundete Eheschließungen von 1594 bis Ende 1893 herauszusuchen und aus den alten Schriften in die deutsche Schrift zu übertragen.

Ab 1894 bis 1906 wurden die Daten vom Herborner Standesamt übernommen, da in Sinn keine eigene Kirchengemeinde existierte und kein hauptamtlicher Bürgermeister beschäftigt war. Diese Lücke von 13 Jahren fehlen den Sinnern jetzt.

Sohn Erhard Metz, Mitglied der Förderkreis-Fachgruppe “Heimat und Geschichte” hat jetzt die Arbeit seines Vaters fortgeführt und die Aufzeichnungen bis 1920 komplettiert, teilweise in die heutige lateinische Schrift übersetzt und im Computer gespeichert.

Diese Aufstellung wurde jetzt vom Förderkreis Sinn an die Gemeinde übergeben. Damit können Ahnen-Nachforschungen, die aus dem In- und Ausland und zum Teil aus Amerika kommen, per Computer leicht nachvollzogen werden.

Beim Förderkreis hofft man die Zeitlücke von 1894 bis 1906 schließen zu können.

Ab 1907, nach Einführung von Pfarrer Encke, sind alle Sinner Daten in der eigenen Kirchengemeinde bzw. Standesamt vorhanden.

Die interessante Datei enthält außer den Heiratsdaten auch vielfach Beruf, Geburtsdaten und Herkunft bei auswärtigen Personen.


Übergabe der Aufstellung an die Gemeinde. v.l. Erhard Metz, Bürgermeister Hubert Koch, Amtsleiterin Sonja Hörl und Förderkreis-Vorsitzender Karl Heinz Gertler.

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